About me

Benjamin (17) dreht einen Film in Ruanda

Hallo, mein Name ist Benjamin Ansari.

Ich freue mich, dass ihr auf meinem Blog gelandet seid, wo ihr an meinen Erlebnissen und Erfahrungen hier in Ruanda teilhaben könnt.

Ich werde diesen Sommer 5 Wochen in dem kleinen ostafrikanischen Land sein, um einen Dokumentarfilm über Land und Leute zu drehen.

Unterstützt werde ich dabei vom Pfad.finder-Stipendium der Uni Witten Herdecke. Dieses unterstützt einen ausgewählten Abiturienten dabei, sich bewusst auf seine Stärken, Interessen und Fähigkeiten zu besinnen und sie für ein ganzes Jahr in einem persönlichen Projekt auszudrücken. Ein weiterer Vorteil ist, dass man gleichzeitig wie ein normaler Student auch immatrikuliert ist und so alle Kurse besuchen kann.

Meine beiden großen Leidenschaften sind das Filmemachen und das Reisen.

Ich habe schon mehrere Reisefilme und diverse Kurzfilme gedreht, und nun bin ich überglücklich, auf diesen Erfahrungen mit einem viel größeren Projekt aufzubauen.

Hintergrund der Projektes ist, dass meine Großeltern dort fast ein ganzes Jahrzehnt langgelebt und als Entwicklungshelfer tätig waren.

Noch heute erzählen sie begeistert von den Erlebnissen, die sie dort vor, während und nach dem schrecklichen Genozid gemacht haben.

Diese Begeisterung für dieses extrem kleine Land, welches praktisch nie in den Nachrichten ist (außer wenn es eben um den Genozid geht), konnte ich nie nachvollziehen. Daher möchte ich mit meinem Film auf Spurensuche gehen, um ihre Begeisterung besser zu verstehen und herauszufinden, was dieses Land so besonders macht und welche Faszination es ausübt.

Hauptthema des dokumentarischen Reisefilms soll dabei die Entwicklung Ruandas von der „Stunde Null“ hin bis zur heutigen Erfolgsgeschichte des Landes sein, die vielen gar nicht bewusst ist: So hat es beispielsweise das nationale Fahrradteam „Team Rwanda“ bis nach Olympia geschafft. Was hier bei uns in Deutschland noch diskutiert wird, ist in Ruanda schon lange Realität: eine Frauenquote oder ein Verbot von Plastiktüten.

Oder wusstet ihr, dass in Ruanda einmal pro Monat die komplette Bevölkerung zusammenkommen muss, um gemeinsam einen für die Öffentlichkeit wichtigen Dienst zu verrichten, z.B. Straßen oder Häuser zu bauen? Wer nicht daran teilnimmt, muss sogar eine hohe Strafe zahlen.

So möchte ich Ruanda dabei nicht wie so oft nur auf  den Genozid reduzieren, sondern es sollen vor allem auch andere Seiten des Landes aufgezeigt und die Gründe für diesen Erfolg deutlich gemacht werden. Mittels Originalaufnahmen meines Großvaters soll die Situation von früher und heute in einer Parallelmontage verglichen und die Entwicklung so anschaulich aufgezeigt werden.

Alles in allem freue ich mich sehr, dass ich mit meinem Projekt meine beiden Passionen für das Reisen und das Filmemachen verbinden kann und das Geheimnis Ruandas ergründen werde, indem ich auf den Spuren meiner Großeltern wandere.

Weitere Infos über mein Projekt:

http://pfadfinder.blog.uni-wh.de/archiv/finalisten-2/benjamin-ansari/

http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/ruanda-17-jaehriger-auf-den-spuren-des-grossvaters-a-1044282.html

http://www.zeit.de/2015/40/pfadfinder-stipendium-moeglichkeit-erfahrung

http://www.derwesten.de/staedte/witten/benjamin-17-dreht-einen-film-in-ruanda-id10380164.html

http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/usinger-land/Mit-16-Abitur-und-mit-17-an-die-Universitaet;art48706,1269824

 

Über das Stipendium:  http://www.uni-wh.de/studium/pfadfinder-stipendium/

Meine Email: benjamin.ansari@yahoo.de

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s